Aktuelles

OV Thiede-Steterburg Weihnachtsfeier 2017

Verschenken Sie Zeit zum Weihnachtsfest

 Anhaltenden Beifall bekam die stellvertretende SoVD-Kreisvorsitzende Erika Bolm (stehend)  für ihre kurze Rede bei der Weihnachtsfeier des Ortsverbands Thiede/Steterburg. Bolm erinnerte an die schweren Weltkriegsjahre und die entbehrungsreichen Jahre danach. „Wir haben damals nichts gehabt“, sagte Bolm  und gab den 18 Teilnehmern an der Feierstunde des Sozialverbandes in der Vereinsgaststätte Gambrinus einen Präsent-Tipp für dieses Jahr und spätere Weihnachtsfeste: „Schenken Sie ihren Lieben ganz einfach auch einmal Zeit. Es gibt nichts Schöneres“.

ts/Foto: Thomas Saalfeld

 

SoVD-Regional wird Stammgast bei Radio Okerwelle 104,6

SoVD-Regional wird Stammgast bei Radio Okerwelle 104,6

Der Sozialverband Deutschland in der Region Süd-Ost-Niedersachsen hat jetzt eine eigene Sendestunde (SoVD-Regional) bei Radio Okerwelle 104,6. Das Team aus Radio-Anfängern hat die erste Sendung produziert. In der ersten Ausstrahlung wurde der SoVD aus verschiedenen Blickwinkeln vorgestellt. Dazu wurden Interviews mit ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitern des Sozialverbandes geführt. Außerdem kamen ein Mitglied des SoVD, der Präsident des Sozialgerichts in Braunschweig und ein Landtagsabgeordneter aus Salzgitter zu Wort.

Bei den folgenden Sendungen soll das Konzept fortgeführt werden. Es wird ein soziales Schwerpunktthema geben, zu dem verschiedene verbandsinterne und -externe Interviewpartner einen 360-Grad-Blick geben werden.

Die erste Sendung wurde am Freitag, 3.November 2017, ausgestrahlt. Die zweite Sendung ist für den Freitag, 2.Februar 2018, von 14-15 Uhr geplant. Dann geht es alle drei Monate den ersten Freitag im Monat zur gleichen Sendezeit weiter. Hören kann man die Sendung im Radio auf 104,6. Außerdem im Live-Stream auf der Startseite von okerwelle.de. Und als Okerwelle-App – verfügbar im App Store und im Play Store.

Für die Namensgebung der Radiosendung wurde ein Wettbewerb unter den Mitgliedern des SoVD ausgeschrieben. Gewonnen hat Karin Löchter aus dem Ortsverband Salzgitter-Bad. Sie freute sich als Dankeschön über einen Geldbetrag von 25 Euro.

 Anregungen, Themenvorschläge zu den Sendungen sind bitte zu schicken per E-Mail an: dieter.koempel@sovd-salzgitter.de  Wir freuen uns über Ihr Interesse.

 

 

Schilder helfen Leben zu retten

 

 

Schilder helfen Leben zu retten

Sozialverband stattet Bänke am Salzgittersee mit Notruf- und Standortnummern aus

Von Thomas Saalfeld

Samstagmorgen am Salzgittersee. Freddy Held geht spazieren als er plötzlich stechende Schmerzen im linken Oberarm spürt. Wenig später kommen Druck im Brustbereich und starke Angst hinzu. Der Lebenstedter erreicht eine der vielen Bänke am Seeufer, setzt sich und verliert kurz das Bewusstsein. Minuten später sieht Michael Loos den Hilflosen, spricht ihn an und wählt auf seinem Handy die Notrufnummer 112.

Sofort meldet sich die Rettungsleitstelle der Salzgitteraner Feuerwehr. Loos nennt die Nummer der Bank auf dem Schild und die wichtigsten Daten zum Vorfall. Innerhalb weniger Minuten hätten zwei Rettungssanitäter die Parkbank mit dem Herzinfarktpatienten erreicht und erste Hilfe geleistet. Bei dieser vorher abgesprochenen Rettungsübung am See hat Held den Ernstfall nur simuliert, doch dank einer Initiative des Sozialverbandes Salzgitter (SoVD) kann in solchen Notfällen künftig wahrscheinlich das eine oder andere Leben gerettet werden.

Seit dem 4. November installieren SoVD-Kreisvorsitzender Dieter Kömpel und sein Mitarbeiter Freddy Held rund 75 Plaketten mit der Notrufnummer 112 und der jeweiligen Standortnummer auf den Sitzbänken rund um den Salzgittersee. Die Idee kam Kömpel bei einer Fortbildung seines SoVDs,  als Mitglieder eines anderen Stadtverbands von einer ähnlichen Aktion in ihrer Heimat berichteten, wo die örtlichen Apotheker hierzu den Anstoß gaben.

„Gerade im Naherholungsgebiet Salzgittersee halten sich regelmäßig viele Menschen auf. Sie joggen, fahren Rad oder Inlineskates, gehen spazieren, baden oder angeln“, nennt Kömpel den Grund für die Initiative seines Verbandes. Die Bevölkerung verdiene ein Lob, dass bislang noch kein schwerer Unfall bekannt geworden sei, zumal viele Sportler mit Musik auf den Ohren ihren Hobbys frönen und deshalb oft den Überholenden nicht bemerken würden.

Wer auf städtischem Eigentum wie Parkbänken etwas installieren will, der muss sich vorher die Erlaubnis einholen. Kömpel, Mitglied der SPD-Ortsratsfraktion, überzeugte schnell die Fraktionen, so dass das Lebenstedter Kommunalparlament einstimmig für die Aktion stimmte. Innerhalb von gut sieben Monaten erkundete  Kömpel alle infrage kommenden Parkbänke und trug deren GPS-Daten auf einen Stadtplan ein. Den hat mittlerweile die Rettungsleitstelle der Feuerwehr zur Hand, wenn  sie einen Notruf erhalten sollte. So können ihre Mitarbeiter sekundenschnell das nächste Rettungsfahrzeug gezielt auf den richtigen Weg schicken.

Kömpel: „Gerade am See fehlten markante Standortangaben, wie zum Beispiel  Hausnummern es sind. Buche 17 am Ostufer ist keine Hilfe für das Rettungsteam.“  Der SoVD-Kreisvorsitzende hat weitere Bänke ausgemacht, die noch mit Notruf-Schildern ausgerüstet werden könnten, aber es fehlt an Sponsoren und die Genehmigung der Stadt als Eigentümer der Parkbänke. Diese Bänke stehen an Wegen im Seeviertel oder zwischen Kleingartenanlagen und dem Segelflugplatz. Mindestens weitere 30 bis 40 Sitzbänke könnten mit den Schildern versehen werden, die helfen können, Leben zu retten.

Helga Ulrich sagt nach acht Jahren Tschüss

„Das Lächeln einer älteren Dame, wenn ich ihr helfen konnte, das baute auf.

So was  habe ich als eine Belohnung  empfunden“, erinnert sich Helga Ulrich.

Die 65-jährige Mitarbeiterin des Sozialberatungszentrum Salzgitter (in den Blumentriften 62) wurde nach fast acht Jahren Dienst beim SoVD-Kreisverband Salzgitter von Zentrumsleiterin Annika Fehse, ihren Kolleginnen, dem Kreisvorstand um dessen Vorsitzenden Dieter Kömpel sowie dem Ortsvorstand Sz.-Lebenstedt mit der Vorsitzenden Erika Bolm in den Ruhestand verabschiedet.

Etliche der rund 5600 SoVD-Mitglieder in Salzgitter kennt Helga Ulrich persönlich. Die gelernte Industriekauffrau weiß noch nicht, wie sie das Mehr an Freizeit nutzen will. Voraussichtlich wird  sie sich künftig mehr ihren Hobbys Lesen und Reisen, vor allem Urlaubsziele an der Nord- und Ostsee, gemeinsam mit ihrem Lebenspartner Helmuth widmen.

Hilfe für Obdachlose und junge Hüpfer

Sozialverband Salzgitter beteiligte sich an Benefiz-Flohmarkt im Rathaus

 Von Thomas Saalfeld

Freude bei der St.-Joseph-Gemeinde Lebenstedt und den Jumpers Salzgitter. Eine kleine vierstellige Summe kam beim vom Salzgitteraner Spendenparlament organisierten Benefiz-Flohmarkt am 12. August im und vor dem Lebenstedter Rathaus für beide wohltätigen Organisationen zusammen. Die Kirchengemeinde an der Suthwiesenstraße wird mit ihrer Hälfte die Arbeit ihrer Wärmestube für Obdachlose und Bedürftige unterstützen. Die Jumpers werden mit ihrem Anteil Freizeit-Angebote ,,für junge Hüpfer“, sprich Kinder und Jugendliche schaffen, die rund um den Neuen Mühlenweg wohnen.

Auf 100 Euro stockte SoVD-Kreisvorsitzender Dieter Kömpel den Beitrag des Sozialverbandes Salzgitter aus der eigenen Tasche auf. Mitglieder des erweiterten Vorstandes des Sozialverbandes hatten beim Flohmarkt ein Glücksrad aufgestellt sowie gut erhaltene Kleidung sowie Bücher und Haushaltgeräte an ihrem Stand verkauft. Der SoVD war eine von 19 Salzgitteraner Gruppierungen, die ihre Zeit und Kräfte in den Dienst der guten Sache gestellt hatten.

SoVD-Mitglied Hans-Dieter Wörmcke (66), der in Fredenberg wohnt, besaß ein gefühlvolles Händchen und  gewann beim Drehen des SoVD-Glücksrades einen der Regenschirme, den er auf dem Heimweg jedoch nicht benötigte. -  Doppeltes Glück. Zeitweise hatten die Vorstandsmitglieder Erna Artmann, Waldemar Greschniok und Bernhard Grabarz alle Hände voll zu tun, um die Flohmarktbesucher zu betreuen, die für 50 Cent Einsatz mal am Glücksrad drehen wollten.

Schwerer hatten es Ursula Weber und Brita Kömpel. Sie versuchten Kleidung und Bücher an die Frau und den Mann zu bringen. Dennoch war es eine gute Gelegenheit, für die SoVD-Beratungsangebote  rund um Rente, Hartz IV  Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung zu werben. Sein Talent auch als Hausmann zeigte zum Schluss der Benefiz-Veranstaltung Landtagsabgeordneter und SoVD-Mitglied Stefan Klein. Der Bürgermeister fegte mit dem Besen flott die letzten Überreste des Flohmarktes zusammen.

 

Wenn Zentimeter zu Hindernissen werden

Am Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen, begleitet der Sozialverband Rollstuhlfahrerin auf Bahnfahrt von Salzgitter nach Hannover. Dieser Protesttag findet jährlich am 5. Mai statt. 

Von Thomas Saalfeld

Hilde Kollek ist eine agile Frau von 84 Jahren. Sie will noch am Leben teilhaben, bei Vielem mitmachen. Auf eine Bitte des Sozialverbandes Salzgitter (SoVD) testete die Bewohnerin des Seniorenheimes an der Johann-Sebastian-Bach-Straße, welche Hürden Rollstuhlfahrer bei einer Bahnfahrt von Lebenstedt nach Hannover    überwinden müssen.

Die Antwort gleich vorweg: Ohne fremde Hilfe geht es nicht. Schon am Lebenstedter Bahnhof benötigt jeder Rollstuhlfahrer eine Rampe. Diese holt der freundliche Zugführer der DB-Regionalbahn 44 und schiebt die aus Schlesien stammende Rentnerin eigenhändig in den Wagen und auf einen für Räder oder Rollstühle vorgesehenen Platz. Sonst müssten mehrere starke Männer gebehinderte Reisende mit Muskelkraft die 15 Zentimeter zwischen Bahnsteigkante und Zugfußboden überwinden helfen. Eine Spannweite zwischen Daumen und Zeigefinger würde andernfalls zur unüberwindbaren Klippe für Rollstuhlfahrer.

9.15 Uhr: Der Regionalzug der Deutschen Bahn fährt pünktlich ab. Über die  Zwischenstopps in Watenstedt, Immendorf und Thiede wird die Rollstuhlfahrerin über gut lesbare Schrifttafeln sowie Lautsprecherdurchsagen informiert. Vorbildlich.

9.22 Uhr: Was wäre, wenn die Reisende im Rollstuhl ein unaufhaltsames menschliches Bedürfnis überkäme? Grazyna Barelkowski vom Begleitenden Dienst ihrer Senioreneinrichtung will Hilde Kollek in das nahe Behinderten-WC rollen, doch das sonst recht wendige Fortbewegungsmittel ist zu breit. Sie bleiben stecken. SoVD-Kreisvorsitzender Dieter Kömpel misst nach, die WC-Tür ist lediglich 69 Zentimeter breit. Wie gut, dass dies kein Not-, sondern nur ein Testfall war.

9.40 Uhr: Die RB 44 kommt pünktlich auf Gleis 3 des Braunschweiger Hauptbahnhofs an. Ohne fremde Hilfe können Rollstuhlfahrer den Rufknopf für den Fahrstuhl betätigen. Der Anschlusszug nach Hannover fährt auf Gleis 5 ab. Also runter mit dem ersten Fahrstuhl und mit einigen koffertragenden Reisenden gemeinsam im nächsten Aufzug wieder hoch zu den Gleisen 5 und  6.

10.01 Uhr: „Dafür sind wir leider nicht zuständig“, lautet die Auskunft eines Mitarbeiters der Deutschen Bahn auf die Frage, ob die Rollstuhl-Reisende  wieder mit einer Rampe die diesmal etwa 20 Zentimeter zwischen Bahnsteigkante und Zugboden  überwinden kann. Der Grund für die Absage der DB: Der Anschlusszug wird von der privaten Westfalenbahn betrieben. Dank zupackender Hände wird der Rollstuhl für Sekunden zur Sänfte und in der Zug gehoben. Der sogenannte Wagenstandanzeiger für Gleis 5 ist dezentral und in weiter Entfernung zu dem für die Züge des Gleises 6 versteckt.

 10.24 Uhr: Der Zug hat gerade den Bahnhof verlassen, da entschuldigt sich die Zugbegleiterin höflich. Vor einiger Zeit hätte sie mit Kollegen eine Rollstuhl-Reisende spät abends eine lange Bahnhoftreppe hinabgetragen, weil es dort keinen Fahrstuhl gab und die örtlichen Bahnmitarbeiter im Feierabend waren, versichert sie glaubhaft.

10.32 Uhr. Auch in der Regionalbahn 60 nach Rheine informiert die Westfalenbahn ihre Reisenden vorbildlich über die Ankunftzeiten an den Haltestellen. Mindestens 1,15 Meter breit ist übrigens die Tür zur Behinderten-Toilette. Leider geht die Toilettentür nicht auf Knopfdruck auf, denn nur mit viel Muskelkraft bekommt man die Tür auf.

10.51 Uhr: Auch am Hannoveraner Bahnhof wird Heide Kollek mit kompetenter Hilfe des Bahnpersonals auf den Bahnstieg geschoben. Aus eigener Kraft ging es dann mit dem Fahrstuhl hinter in die Bahnhofgänge, in denen die Reisenden wie Ameisen umher schwirren.

11.55 Uhr:  Treffenderweise um „fünf Minuten vor Zwölf“ eröffnete der SoVD seine landesweite Demonstration auf dem bekannten Hannoveraner Kröpke. Mehr als 200 Demonstranten warben dort für Inklusion, die Menschen mit körperlichen und/oder geistigen Beeinträchtigungen die Teilhabe am Alltäglichen sichern soll. Dies gilt auch unter anderem für den Arbeitsplatz, Schule, Kindergarten und den Straßenverkehr. Das Personenbeförderungsgesetz (PBefG) sieht eine Fristsetzung zur vollständigen Barrierefreiheit gem. §8 Absatz 3 bis zum 01.01.2022 vor. Doch auch in fünf Jahren werden voraussichtlich nur etwa 25 Prozent der Züge, Busse und Straßenbahnen wirklich barrierefrei sein.“, klagte der Bundes- und -Landesvorsitzende des SoVD, Adolf Bauer am Mikrophon.  -  Zwischen den verbrieften Zusagen der Politik und deren Umsetzung klafft also eine breitere Lücke als zwischen den meisten Bahnsteigen sowie den Einstiegshöhen der Busse und Bahnen. 

13.38 Uhr: „Viele der niedersächsischen SoVD-Kreisverbände, die sich mit Bussen und Bahnen nach Hannover ausgemacht haben, berichten von Hindernissen, die nur mit fremder Hilfe überwunden wurden“, zog Salzgitters SoVD-Kreisvorsitzender Dieter Kömpel sein Fazit. Trotz vieler negativer Erfahrungen, die auf der Kundgebung offen angesprochen wurden, müsse der Deutschen Bahn aber auch Danke gesagt werden für die zahlreichen Verbesserungen in Sachen Barrierefreiheit. Die Zugbegleiter seien stets höflich und Wünschen gegenüber aufgeschlossen gewesen, lobte Kömpel. Weil die berechtigten Forderungen im öffentlichen Personennahverkehr trotz der erlassenen Gesetze bis zum 1. Januar 2022 wohl nicht annährend erreicht werden, werde der SoVD die Veränderungen in Sachen Barrierefreiheit beim ÖPNV sehr genau begleiten und Lob sowie Tadel gewissenhaft aussprechen..

 Einen  Filmbericht über die Zugfahrt sowie die Demonstration in Hannover sendet das über Kabel ausgestrahlte TV 38. Der genaue Sendetermin steht noch nicht fest. Den Fernsehbericht erstellten die beiden Praktikanten Alhussein Nour und Nidal Bubakry

Wie mobil ist Niedersachsen

 SoVD überprüft die Barrierefreiheit in Bus und Bahn

Ortsverband  hat die Strecke von Salzgitter-Bad nach Hannover getestet

 Am 5. Mai hat der Sozialverband in Niedersachsen im Rahmen einer Sternfahrt nach Hannover landesweit die Barrierefreiheit in Bussen und Bahnen getestet.

 Von Salzgitter-Bad aus haben sich Hans-Werner Eisfeld, der Sprecher der Menschen mit Behinderung im SoVD-Kreisverband Salzgitter, mit einigen Mitstreitern auf den Weg gemacht um anhand einer Checkliste zu überprüfen, wie es um die Mobilität für Menschen mit Behinderung auf dieser Strecke steht. „Wir wissen, dass Menschen mit Behinderungen oft Probleme haben, wenn sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind. Hier fehlt eine Rampe, dort ein Aufzug, hier ein Leitsystem für Blinde. Deshalb haben wir uns auf den Weg nach Hannover gemacht und unterwegs alle Barrieren aufgezeichnet“, so Eisfeld.

Die Kommunen, die Länder und der Bund sind verpflichtet, bis 2022 barrierefreien Personenverkehr sicher zu stellen. Alle Teilnehmer der Sternfahrt haben unterwegs deshalb Ihre Erkenntnisse genau registriert. „Wir wollten testen, wie weit die Barrierefreiheit bereits umgesetzt ist und aufzeigen, was noch zu tun ist“, erklärt SoVD-Sprecher Eisfeld.

 Die landesweit gewonnenen Erkenntnisse wurden in Hannover auf einer übergroßen Niedersachsen-Karte markiert und im Rahmen der Kundgebung „5 vor 12“ präsentiert und diskutiert und dann der Landesregierung offiziell übergeben.

 

 

Weil Stufen oft zu Klippen werden

SPD-Senioren suchen Lösungen für das altersgerechte Wohnen

 Von Thomas Saalfeld

Lebenstedt. Salzgitters Vorreiterrolle als kinder- und familienfreundliche Lernstadt ist unbestritten und ein Markenzeichen der Stadt. Doch jetzt gilt es stärker die ältere Generation in den Blickpunkt zu rücken. Wenn der Rollstuhl nicht durch die Toilettentür passt, eine einzige Treppenstufe zur unüberwindlichen Klippe wird, dann verlieren die letzten Lebensjahre älterer Bürger erheblich an Qualität. Ähnliches gelte für das Fahren mit Kinderwagen und –karren.

Diese Probleme stellte der Vorsitzende des Seniorenbeirats der Stadt, Dieter Kömpel, in den Mittelpunkt seines Referates vor Erster Stadträtin Christa Frenzel, Stadtbaurat Michael Tacke, dem SPD-Landtagsabgeordneten Stefan Klein und rund 30 Mitgliedern der SPD-Arbeitsgemeinschaft (AG) 60plus. Am Beispiel Krähenriedes untersuchte Kömpel, der Vorsitzender des Sozialkreisverbands Salzgitter (SoVD) und SPD-Ortsratsmitglied ist,  dass in dem von 4600 Menschen bewohnten Wohnviertel 67 von  80 Kreuzungen keine abgesenkten Bordsteine besitzen. – Somit müssten Gehbehinderte, Blinde und viele Ältere zum Teil lange Umwege hinnehmen, um an ihr Ziel zu kommen.

Obwohl Krähenriede sogar über ein Buswartehäuschen mit Toilettenanlage verfügt, sei auch dieses Wohnquartier nicht so aufgestellt, dass die Bedürfnisse der nicht mehr so mobilen Bürger erfüllt würden. Zum nächsten Arzt oder Supermarkt müssten Bewohner des Krähenrieder Ostens lange Wege zurücklegen, inklusive fehlender Zebrastreifen und nicht abgesenkter Bordsteinkanten.

„Wenn ich nicht mehr Autofahren kann, muss ich umziehen“, lautete der Zwischenruf einer Seniorin aus einem der vielen kleineren Salzgitteraner Ortsteile, die sicher für viele Seniorinnen und Senioren spricht. Gerade diese Bevölkerungsgruppe soll so lange wie möglich in ihren Wohnungen und Häusern wohnen bleiben, hierfür gelte es die Wohnquartiere umzugestalten, fordert Kömpel.

Mit nur einer Gegenstimme verabschiedet wurde von der AG eine Forderung an den Bundesvorstand der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus, Leitlinien für die altersgerechte Gestaltung von Wohngebieten zu erarbeiten. Von diesen Ideen sollen bundesweit Verwaltungen und Kommunalpolitiker profitieren. Zudem soll das Ausweisen neuer Wohnquartiere in Salzgitter deutlich stärker als bislang unter altersgerechten Aspekten beleuchtet werden.

„Krähenriede sei in den 1960/70-Jahren vornehmlich für junge Familien entstanden“, erläuterte AG-Mitglied Dieter Wiegand. Jetzt gelte es angesichts unserer älter werdenden Gesellschaft andere Schwerpunkte zu setzen. Stadtbaurat Tacke dankte Kömpel für dessen Initiative. Er gab aber zu bedenken, dass angesichts hoher Kosten für die zahlreichen notwenigen baulichen Veränderungen im gesamten Stadtgebiet nicht  flächendeckend die Mängel zu beseitigen seien.

„Dies wissen wir, dafür sind wir lange Zeit in der Kommunalpolitik aktiv“, bestätigte Elke Streckfuß, die Ortsvorsitzende der AG 60plus. Wenn jedoch in einem Wohngebiet ohnehin neue Versorgungsrohre verlegt würden, dann biete es sich an, bei dieser Gelegenheit dort gleich Bordsteine abzusenken und Leitstreifen für Sehbehinderte auf den Bodenbelag aufzutragen, warb auch Kömpel für kostensparende Lösungen.

„Künftig werden vornehmlich stark demente oder schwerstkörperbehinderte Senioren in Alten- und Pflegeheim ihren Lebensabend verbringen“, sagte Frenzel. Für die fitteren Senioren gelte es unter anderem Wohnmodelle zu entwickeln, wie dies die Stadt Goslar in einem ehemaligen Schulgebäude plant, zeigte die Stadträtin einen weiteren Weg auf. .

 

 

Mitgliederversammlung des SoVD Salzgitter-Bad

Sozialverband Salzgitter-Bad

Neue und bekannte Gesichter im neuen Vorstand

 Zur Mitgliederversammlung des SoVD Salzgitter-Bad im Kniestedter Herrenhaus konnte der Ortsverbands-Vorsitzende Hans-Werner Eisfeld zahlreich interessierte Mitglieder und Ehrengäste begrüßen. Vom Kreisverband waren der Kreisvorsitzende Dieter Kömpel und die Juristin Annika Feese dabei. Kömpel lobte in seinem Grußwort die engagierte Arbeit des Ortsverbandes und gab bekannt, dass die Zahl der Mitglieder im Kreis um 3,8 % gestiegen ist und der SoVD für seine Mitglieder im letzten Jahr 184.616 Euro an Nachzahlungen erstritten hat. Darüber hinaus empfahl er den Anwesenden, eine Patientenverfügung oder eine Vorsorgevollmacht zu verfassen, wobei der SoVD auch hierbei Unterstützung anbietet.

Ortsbürgermeister Wolfgang Bauer erinnerte im Grußwort des Ortsrates an das Engagement des Vorsitzenden in Sachen Inklusion und Barrierefreiheit. Der SoVD solle nicht nachlassen, sich für  soziale Gerechtigkeit einzusetzen, forderte Bauer und sprach insbesondere die wachsende Ungleichbehandlung von Arm und Reich an und die Themen Vermögens- und Erbschaftssteuer. Hier müsse der SoVD die Politik weiterhin fordern.

Der Ortsverbandsvorsitzende Hans-Werner Eisfeld berichtete in seinem Rechenschaftsbericht für die vergangene Vorstandsperiode über die Aktivitäten des Ortsverbandes, die von geselligen Zusammenkünften, über Informationsstände bis hin zu Vortragsveranstaltungen mit sozialpolitischen Inhalten reichten, nicht zu vergessen, die regelmäßig stattfindende Sozialberatung und die Mitgliedersprechstunden im SoVD-Büro im AOK-Gebäude in der Kaiserstraße.

Nach dem Kassenbericht durch die stellvertretende Schatzmeisterin Marion Drews und dem Bericht über die Kassenprüfung wurde der Vorstand von den Anwesenden einstimmig entlastet und es erfolgte die Wahl des neuen Vorstandes für die Wahlperiode 2016 bis 2018:

Gewählt wurden:

Hans-Werner Eisfeld, 1. Vorsitzender

Karin Löchter, 2. Vorsitzende

Marion Drews, Schatzmeisterin

Ov-Lesse

Jahresversammlung des SoVD Lesse

Ortsbürgermeisterin würdigt die Arbeit des SoVD Lesse
 
Im örtlichen Gemeindehaus traf sich der Ortsverband Lesse im Sozialverband Deutschland (SoVD) zu seiner Jahresversammlung. Der Ortsverbandsvorsitzende Reinhard Leineweber begrüßte hierzu zahlreiche Mitglieder, den Kreisvorsitzenden Dieter Kömpel, die Ortsbürgermeisterin der Ortschaft Nordwest sowie einige Gäste.

Die Ortsbürgermeisterin Ute Skalik begann ihre Begrüßungsrede mit einem wunderschönen Gedicht und schob die besonderen Leistungen des SoVD für die Gemeinschaft in den Vordergrund. Ihr Dank galt allen ehrenamtlich tätigen im Ortsverband Lesse für ihre selbstlose Arbeit.

SoVD-Kreisvorsitzender Kömpel hob in seinem Grußwort hervor, wie wichtig die Arbeit des Sozialverbands für die Menschen in Lesse sei und würdigte den großen uneigennützigen Einsatz des Vorstandes.

Kömpel zeigte einige Ziele für die nächsten Jahre auf, wie ein Mitgliedertelefon, um eine bessere Erreichbarkeit zu erzielen, die Umstrukturierung des SoVD ist im weiteren Prozess. Für die Mitglieder konnte eine größere 6-stellige Summe erkämpft werden. Kömpel empfahl dringend für eine ausgefüllte Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht zu sorgen, bevor es die Gesundheit nicht mehr zulässt.

Der Vorsitzende Leineweber gab seinen Rechenschaftsbericht des vergangenen Jahres ab und dankte allen für die gute Zusammenarbeit und schlug eine Tagesfahrt in diesem Jahr vor.

Die Mitglieder entlasteten ihren Vorstand einstimmig. Sie lobten die Arbeit des Vorstandes mit seiner Schatzmeisterin Ingeborg Schreiber.

Geehrt wurden Giesela und Hans Kunze für jeweils 25 Jahre im SoVD. Beide Geehrten erhielten eine Urkunde und ein Präsent.

Protesttag „Equal Pay Day“ am 19. März auch in Salzgitter

Frauen verdienen immer noch
rund 22 Prozent weniger als Männer

Frauen verdienen immer noch rund 22 Prozent weniger Lohn als Männer. Gegen diese Ungleichheit wendete sich der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Salzgitter am Samstag, 19. März, dem internationalen „Equal Pay Day“. Dieser Termin markiert den Zeitraum, den Frauen in Deutschland rechnerisch über den Jahreswechsel hinaus arbeiten müssen, um auf das durchschnittliche Vorjahresgehalt von Männern zu kommen.

„Frauen müssen endlich genauso bezahlt werden wie Männer“, fordert SoVD-Kreisvorsitzender Dieter Kömpel, deshalb haben unsere Aktiven im SoVD mit roten Stofftaschen auf diese Lohndiskriminierung in der Fußgängerzone von Lebenstedt aufmerksam gemacht.

Anlässlich des Equal Pay Day macht er noch einmal die grundsätzlichen Forderungen des SoVD klar: „Wir wollen gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Das ist auch für die späteren Renten der Frauen sehr wichtig, sonst droht ihnen Altersarmut. Und neben denselben Karrierechancen wie Männer brauchen Frauen auch eine deutlich bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.


Sozialverband Salzgitter-Bad ehrt treue Mitglieder

Zur Mitgliederehrung hatte der Sozialverband Salzgitter-Bad in den Seniorentreff im Kniestedter Herrenhaus eingeladen. Der Vorsitzende Hans-Werner Eisfeld konnte neben den Jubilaren auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Mitglieder, Gäste und Ehrengäste im großen Saal begrüßen, der bis zum letzten Platz gefüllt war.

Dieter Kömpel, Vorsitzender des SoVD-Kreisverbandes Salzgitter, lobte die gute Arbeit des Ortsverbandes, der in den letzten fünf Jahren von rund  700 auf 1.200 Mitglieder angewachsen ist. Eine Entwicklung, die das große Engagement des Vorstandes und der  Ehrenamtlichen im Ortsverband Salzgitter-Bad unter Beweis stellt, aber auch zeigt, dass die Arbeit des Sozialverbandes zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Ortsbürgermeister Wolfgang Bauer überbrachte den Dank und die Grüße des Ortsrates Süd und zeigte sich besonders davon beeindruckt, wie der Sozialverbandes auf den Anspruch von Menschen mit Behinderung auf für sie ausgewiesene Parkplätze aufmerksam macht. Er verabredete sich mit dem Vorsitzenden Eisfeld, um diese Aktion zu unterstützen. Gemeinsam wollen beide in Salzgitter „Falschparkern“ ein Kärtchen mit der Aufschrift „Sie haben meinen Parkplatz, wollen Sie auch meine Behinderung?“ unter den Scheibenwischer stecken, um damit zum Nachdenken anzuregen.

Der Kreisvorsitzende Kömpel und Ortsverbandsvorsitzender Eisfeld bedankten sich bei den Jubilaren für ihre Treue zum Sozialverband mit Urkunden, Ehrennadeln und Blumen:

Geehrt wurden für 10-jährige Mitgliedschaft:  

Ilona Brandt, Gisela Köhler, Renate Markworth, Jürgen Reupke, Heitrude Reupke, Günter Spintig, Brigitte Spintig, Harald Stolte, Inge Stolte.

Die Ehrenurkunde für 25 Jahre Mitgliedschaft erhielten:

Hildegard Drewes, Dieter Hartmann, Elfriede Paulin, Waltraud Schulz, Hubert Teuber, Irmgard Walter.


Starkes Niedersachsen in Berlin

Niedersachsen ist auch weiterhin prominent im Bundesvorstand des Sozialverbands Deutschland (SoVD) vertreten. Bei der Bundesverbandstagung wurden gleich mehrere Landesvertreter in Vorstand und Präsidium gewählt. An der Spitze des Verbandes steht für weitere vier Jahre der Westersteder Adolf Bauer, Schatzmeister bleibt Bruno Hartwig (Wagenfeld), alte und neue Frauensprecherin ist Edda Schliepack (Braunschweig).

mehr:


Inklusion wagen –Solidarität gewinnen

Inklusion wagen –Solidarität gewinnenVordergründig geht es Deutschland so gut wie seit langem nicht mehr: Die Wirtschaft floriert, die Steuereinnahmen sprudeln und die registrierte, allgemeine Arbeitslosigkeit hat einen historischen Tiefstand erreicht. Gleichzeitig hat die Große Koalition zur Umsetzung ihrer Wahlver-sprechen aus der Bundestagswahl 2013 einige sozial-und frauenpolitische Leistungsverbesserungen auf den Weg gebracht.

mehr:


Erklärung der 20. Bundesverbandstagung des SoVD

Erklärung der 20. Bundesverbandstagung des SoVD zur aktuellen Flüchtlingsfrage

Die Zahl von Flüchtlingen, die Deutschland seit dem Sommer 2015 erreichen, ist außergewöhnlich hoch. Viele von ihnen verlassen ihre Heimat, um bei uns Schutz vor Krieg und Vertreibung zu suchen. Andere kommen, weil sie sich hier ein Leben ohne Armut erhoffen. Nicht alle Flüchtlinge werden auf Dauer bleiben, aber viele. Dies stellt unser Land vor neue, große Herausforderungen. Die damit verbundenen Sorgen vieler Menschen müssen ernst genommen werden. Der SoVD wird den Interessen der Rentnerinnen und Rentner, behinderten, kranken, pflegebedürftigen und sozial benachteiligten Menschen in Deutschland auch weiterhin Kraft und Stimme verleihen und bei der Bewältigung der Herausforderungen konstruktiv mitwirken.

mehr:


Mitgliederversammlung des SoVD Salzgitter-Bad

Sozialverband Salzgitter-Bad

Neue und bekannte Gesichter im neuen Vorstand

 Zur Mitgliederversammlung des SoVD Salzgitter-Bad im Kniestedter Herrenhaus konnte der Ortsverbands-Vorsitzende Hans-Werner Eisfeld zahlreich interessierte Mitglieder und Ehrengäste begrüßen. Vom Kreisverband waren der Kreisvorsitzende Dieter Kömpel und die Juristin Annika Feese dabei. Kömpel lobte in seinem Grußwort die engagierte Arbeit des Ortsverbandes und gab bekannt, dass die Zahl der Mitglieder im Kreis um 3,8 % gestiegen ist und der SoVD für seine Mitglieder im letzten Jahr 184.616 Euro an Nachzahlungen erstritten hat. Darüber hinaus empfahl er den Anwesenden, eine Patientenverfügung oder eine Vorsorgevollmacht zu verfassen, wobei der SoVD auch hierbei Unterstützung anbietet.

Ortsbürgermeister Wolfgang Bauer erinnerte im Grußwort des Ortsrates an das Engagement des Vorsitzenden in Sachen Inklusion und Barrierefreiheit. Der SoVD solle nicht nachlassen, sich für  soziale Gerechtigkeit einzusetzen, forderte Bauer und sprach insbesondere die wachsende Ungleichbehandlung von Arm und Reich an und die Themen Vermögens- und Erbschaftssteuer. Hier müsse der SoVD die Politik weiterhin fordern.

Der Ortsverbandsvorsitzende Hans-Werner Eisfeld berichtete in seinem Rechenschaftsbericht für die vergangene Vorstandsperiode über die Aktivitäten des Ortsverbandes, die von geselligen Zusammenkünften, über Informationsstände bis hin zu Vortragsveranstaltungen mit sozialpolitischen Inhalten reichten, nicht zu vergessen, die regelmäßig stattfindende Sozialberatung und die Mitgliedersprechstunden im SoVD-Büro im AOK-Gebäude in der Kaiserstraße.

Nach dem Kassenbericht durch die stellvertretende Schatzmeisterin Marion Drews und dem Bericht über die Kassenprüfung wurde der Vorstand von den Anwesenden einstimmig entlastet und es erfolgte die Wahl des neuen Vorstandes für die Wahlperiode 2016 bis 2018:

Gewählt wurden:

Hans-Werner Eisfeld, 1. Vorsitzender

Karin Löchter, 2. Vorsitzende

Marion Drews, Schatzmeisterin


OV Lebenstedt startete seine Abschlussfahrt für 2015

Der SoVD Lebenstedt startete seine Abschlussfahrt für 2015 am 9.Oktober nach Weimar. 48 Teilnehmer freuten sich auf einen ausgiebigen Besuch des "Weimarer Zwiebelmarkt".Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite.(wie immer). Alle waren begeistert von der Vielfältigkeit des Angebotes und freuten sich über die vielen liebevoll gestalteten Marktstände und das gute Kulturprogramm in der Goethe Stadt.

Viele kleine Souvenirs werden noch lange die Erinnerung an einen erlebnisreichen Tag wachhalten. Auf der Rückfahrt stellte Erika Bolm das Ausflugsprogramm für 2016 vor.Mit einem großen Applaus bedankten sich alle Teilnehmer bei Richard,"dem besten Busfahrer Salzgitters" für seine besonnene Fahrweise.

Mehr Bilder

SoVD Salzgitter-Bad - Vorstand dankt ehrenamtlichen Helfern

Der Vorstand des SoVD-Ortsverbandes Salzgitter-Bad hätte keinen besseren Tag auswählen
können. Bei schönstem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen hatte er die
Ehrenamtlichen des Ortsvereins zum Erfahrungsaustausch auf dem Grillplatz der Gaststätte am
Hasenspring eingeladen. Viele der Helfer, die bei den regelmäßigen Infoständen, zahlreichen
Informationsveranstaltungen, Sprechstunden oder als Zeitungsverteiler die Verbandsarbeit erst
möglich machen, waren der Einladung gefolgt. In diesem Jahr konnte der Vorsitzende Hans-
Werner Eisfeld weitere Mitglieder begrüßen, die bislang noch nicht zum Helferkreis zählen, aber
Ihre Bereitschaft erklärt haben, in Zukunft die Arbeit des SoVD tatkräftig zu unterstützen. Und
so konnten erfahrene Helfer und die „Neulinge“ sich über Ihre Erfahrungen und Erwartungen bei
Grillwürstchen und kühlen Getränken austauschen und einen anregenden Tag am Hasenspring
verbringen. Die Ehrenamtlichen spielen bei der Verbandsarbeit eine ausgesprochen wichtige
Rolle. „Sie leisten neben der professionellen Sozialberatung des SoVD ihren Beitrag, um das
Vereinsleben interessant und abwechslungsreich zu gestalten und die zwischenmenschlichen
Beziehungen zu fördern, was sich nicht zuletzt in den ständig steigenden Mitgliederzahlen
widerspiegelt“, so der Vorsitzende.


Wohnbau zu Gast beim SoVD-Ortsverband Salzgitter-Bad

Kai Mühlberg und Daniel Ryll informieren über das Südstadtzentrum

Beim Info-Kaffeenachmittag des SoVD-Ortsverbandes Salzgitter-Bad im September konnte der Vorsitzende Hans-Werner Eisfeld den Teamleiter Kundenbetreuung Kai Mühlberg und den Sozialpädagogen Daniel Ryll von der Wohnbau Salzgitter begrüßen. Die Wohnbau-Mitarbeiter stellten die Quartiersentwicklung in der Südstadt und das Südstadtzentrum  in Salzgitter-Bad vor. Zahlreiche interessierte SoVD-Mitglieder nutzten die Möglichkeit , sich über die aktuellen Veränderungen rund um den Eichendorffplatz zu informieren.

Einleitend wurden die Begriffe „ Quartiersentwicklung- und arbeit“ erklärt. Dabei liegen die Schwerpunkte bei der baulichen, barrierefreien Umgestaltung des Wohnraums und der Stärkung der Nachbarschaften durch Beratung und Unterstützung bei Fragen des täglichen Lebens aber auch diversen Veranstaltungen für geselliges Beisammensein. Um das Projekt zu realisieren fand sich eine Arbeitsgruppe zusammen, aus der sich letztendlich die  Arbeitsgemeinschaft „InQuSüd“, mit den Partnern „Die Johanniter“ und „Stadt Salzgitter“, entwickelte.

Ebenso maßgeblich für die Quartiersentwicklung war die die Analyse des Standortes. Dafür wurde die aktuelle Altersstruktur der Mieter (unter Berücksichtigung der demografischen Entwicklung)untersucht, um zukünftige Angebote im Südstadtzentrum entsprechend zu gestalten.

Anhand von Vorher-Nachher- Fotos konnte veranschaulicht werden, wie aus einer ehemaligen Gaststätte das Südstadtzentrum entstand und welche Umgestaltung an den Wohnhäusern Hasenspringweg 49-61 vorgenommen wurde. Auch auf die Aufgaben der Quartiersmanagerin und die aktuellen Gruppenangebote und Sprechzeiten wurde eingegangen.

Im letzten Punkt des Vortrags ging es um weitere, bereits durchgeführte Maßnahmen zur barrierefreien Umgestaltung im Wohnungsbestand der Wohnbau Salzgitter. Zudem wurde ein besonderer Service für die Wohnbau-Mieter vorgestellt, nämlich die  die Anmietung/ Nutzung von Rollator- und Rollstuhlboxen.

Zum Abschluss  wurden alle interessierten Mitglieder herzlich eingeladen, das Südstadtzentrum zu besuchen, sich die Räumlichkeiten anzusehen und an den Angeboten teilzunehmen.


SOVD beim NOW-Stadtteilfest in Salzgitter-Bad

Am SoVD-Stand tauchten Gesunde für kurze Zeit in Welt von Behinderten ein

Von Karin Löchter, 2. Vorsitzende SoVD-Ortsverband Salzgitter-Bad

Am SoVD-Stand konnten gesunde Menschen für kurze Zeit in die Welt der Menschen mit Behinderung eintauchen. Mit einer Spezialbrille zum Beispiel wurde die Sehbehinderung Tunnelblick simuliert, mit dicken Kopfhörern eine Schwerhörigkeit, mit wattierten Handschuhen eine Einschränkung der Sensibilität und Beweglichkeit der Finger und beim Gehen über eine Luftmatratze eine Störung des Gleichgewichtssinns. Das alles sind Einschränkungen, die im Alter und bei verschiedenen Erkrankungen auftreten können.  „Wir wollen mit solchen Aktionen  Gesunden zeigen, mit welchen Problemen Menschen mit Behinderung bei ganz normalen alltäglichen Dingen konfrontiert werden, und damit um mehr Verständnis für die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung werben“, so der erste Vorsitzende des SoVD-Ortsverbandes Hans-Werner Eisfeld.

Über die Mitmachaktivitäten hinaus gab es am Stand des Sozialverbandes kostenlos für alle leckere Schmalzbrote und selbstverständlich auch wertvolle Informationen zu den Angeboten des Sozialverbandes Deutschland, wenn es um soziale Fragen geht. Bei Anträgen, Widersprüchen oder gar Klageverfahren in der Kranken-, Renten-,  Unfall- oder Arbeitslosenversicherung oder zur Anerkennung einer Schwerbehinderung kann der SoVD kompetente Unterstützung anbieten. In der Ost- und Westsiedlung haben schon viele Bewohner davon Gebrauch gemacht. Der SoVD-Ortsverband Salzgitter-Bad zählt über 1.100 Mitglieder.

 

Kontakt: Telefon-Nr. 05341 2251108 oder per eMail unter sovdszbad@t-online.de

Berater des Sozialverbandes

Helfer führen durch Dschungel der Behördenschreiben

Berater des Sozialverbandes nehmen Mitgliedern einen Teil der Bürokratiearbeit ab

Von Thomas Saalfeld

Jede Menge guter Ratschläge von Verwandten und Freunden, zig verschiedene Antragsformulare und Informationen aus den unterschiedlichsten Medien. Wer soll da durchsteigen? Rund um Themen wie Arbeitslosengeld, Wohngeld, Rentenanträge, Sozialhilfe oder auch Rundfunkgebührenbefreiung ist der Durchschnittsbürger schnell mit seinem Latein am Ende. 

Dort springt häufig der Sozialverband Deutschland (SoVD) in die Bresche. Er unterhält allein in Niedersachsen 60 Beratungszentren. In den Blumentriften 62/2. Stock liegt das Salzgitteraner Beratungsbüro.

mehr

Tagesfahrt nach Bodenwerder

Zu einer Tagesfahrt nach Bodenwerder brach der SoVD Ortsgruppe Bleckenstedt

am Morgen des 11.07.2015 um 9:00Uhr auf.

Mit dem Schiff ging es dann um 11:00Uhr drei Stunden auf der Weser nach Polle, wo im Hotel zur Burg ein gemeinsames Mittagessen eingenommen wurde.

Nach einem erlebnisreichen Tag wurde um 16:00Uhr die Heimreise angetreten, wo alle um 18:00Uhr wohlbehalten ankamen.

 

Termine des SoVD - Ortsverband Bleckenstedt

3. Vorstandssitzung am 10.08.2015 um 18:00Uhr

                                    im Sportheim Bleckenstedt

4. Vorstandssitzung am 12.10.2015 um 18:00Uhr

                                    im Sportheim Bleckenstedt

Jahresabschlussfeier am 12.12.2015 um 17:00Uhr

                                     im Sportheim Bleckenstedt

SoVD rät: Renteninformationen vor den Rentenbescheiden durch Fachmann kontrollieren lassen

SoVD rät: Renteninformationen vor den Rentenbescheiden durch Fachmann kontrollieren lassen

Fehlende Zeiten, falsche Kennzeichnung und Zahlendreher  sorgen für viele Fehler

In regelmäßigen Abständen verschickt die Deutsche Rentenversicherung ihre Renteninformationen. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Salzgitter weist jetzt darauf hin, dass diese Unterlagen sorgfältig vom Empfänger geprüft werden müssen. „Wir wissen aus unserer Beratung, dass es bei den aufgeführten Versicherungszeiten oft Probleme gibt“, erläutert SoVD-Kreisvorsitzender Dieter Kömpel.

In vielen Fällen fehlten etwa Kindererziehungszeiten, Ausbildungszeiten seien nicht richtig gekennzeichnet und gerade bei älteren Arbeitnehmern könne es Zahlendreher geben, da früher Versicherungskarten per Hand ausgefüllt worden seien. Die Folge: „Falsche Angaben können zu einer niedrigeren Rente führen. Deshalb sollte man sich immer die Zeit nehmen und die Angaben überprüfen“, so Kömpel weiter.

Wer sichergehen möchte, dass der Versicherungsverlauf lückenlos wiedergegeben ist, sollte sich einen Termin bei einem Fachmann des SoVD geben lassen. „Bei der sogenannten Kontenklärung schauen wir, ob die Zeiten korrekt eingetragen sind und welche Dokumente eventuell nachgereicht werden müssen“, sagt der SoVD-Kreisvorsitzende. Dabei sollte die Kontenklärung so früh wie möglich erfolgen: „Wir legen das allen nahe, die um die 30 Jahre alt sind. Wer zu lange wartet, hat möglicherweise Probleme, fehlende Unterlagen zu beschaffen.“

Das SoVD-Beratungszentrum Salzgitter befindet sich in Lebenstedt,In den Blumentriften 62 - 2. Stock.

von Th. Saalfeld

Seniorentag am Dienstag, 7. Juli 2015, von 10 bis 16 Uhr in der Lebenstedter Innenstadt (In den Blumentriften)

„Das Alter ist kein Schreckgespenst“

SoVD war wieder mit Info- und Kuchenstand beim Seniorentag vertreten

Vor allem vor dem Glücksrad des Sozialverbands Deutschland (SoVD) bildeten sich währen des Salzgitteraner Seniorentags am 7. Juli Schlagen. Vier Frauen und Männer freuten sich über die Freie Auswahl, die es gab, wenn von den 44 Feldern des Rades das Feld mit dem Namen Salzgitter getroffen wurde, bei fünf weiteren Feldern gab es Trostpreise.. Noch wichtiger waren indes die vielen nützlichen Informationen und Broschüren zu den Themen rund um Pflege, Rente, Recht und Gesundheit, für die etliche Haupt-und Ehrenamtliche am gutbesuchten SoVD-Stand warben. 

Mehr


NOW-Stadtteilfest 2015 - SoVD-Stand

Gesunde Leckereien lockten an den SoVD-Stand

Von Karin Löchter, 2. Vorsitzende SoVD-Ortsverband Salzgitter-Bad

Viele Kinder lieben rohes Gemüse und frisches Obst. Zu dieser Erkenntnis kamen die Helfer am Stand des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) auf dem NOW-Stadtteilfest auf dem Martin-Luther-Platz in Salzgitter-Bad. „Kaum war das Glücksrad aufgebaut, standen die Kinder Schlange, um beim Drehen ein Stück von den gesunden Leckereien zu gewinnen“, so Hans-Werner Eisfeld, der Vorsitzende des SoVD-Ortsverbandes Salzgitter-Bad. Eltern und Großeltern zeigten sich teilweise überrascht, wie gut es den Kindern  schmeckte. „Vielleicht eine Anregung, auch zu Hause öfter mal gesunde Rohkost auf den Tisch zu bringen“, hofft der Vorsitzende.  

Erfreut zeigten sich die Standhelfer aber auch über das Interesse der Erwachsenen an der Arbeit des Sozialverbandes. So wurden fast sämtliche Arten der Behinderungen dargestellt und erläutert. Zudem fand die SoVD-Aktion „Sie haben meinen Parkplatz, wollen Sie auch meine Behinderung?“ großes Interesse. Die Gelben Karten, die Behinderte Falschparkern zeigen können, die ihnen den Parkplatz wegnehmen, wurden den SoVDern regelrecht aus den Händen gerissen.

Zu den Angeboten des Verbandes gehört die Hilfe und Unterstützung in sozialen Fragen. Bei Anträgen, Widersprüchen oder gar Klageverfahren in der Kranken-, Renten-,  Unfall- oder Arbeitslosenversicherung oder zur Anerkennung einer Schwerbehinderung bietet der SoVD kompetente Unterstützung an. Und so konnte am Infostand gleich der ein oder andere Rat an den Mann bzw. die Frau gebracht werden. Wer Hilfe braucht, muss nicht auf den nächsten Gesundheitstag warten,  sondern kann ganz unverbindlich bei den Sprechstunden des SoVD vorbeischauen, die jeden 2. Dienstag im Monat von 10 -13 Uhr und jeden 4. Dienstag von 14 - 17 Uhr im SoVD-Büro in der Kaiserstraße 8 (im AOK-Gebäude) stattfinden.

 

Kontakt: Telefon-Nr. 05341 2251108 oder per Mail unter sovdszbad@t-online.de

OV-Gebhardshagen beim traditionellen Spargelessen.

Die Mitglieder des Sozialverbandes Ortsverband Gebhardshagen trafen sich - wie jedes Jahr - im Schützenhaus, Gustedter Straße, SZ-Gebhardshagen zum traditionellen Spargelessen. Der Saal war voll besetzt.

Die 1. Vorsitzende Siegrun Bastian und der stellvertretende Vorsitzende Erhard Deckert begrüßten die Mitglieder und Gäste und wünschten ein paar schöne Stunden und natürlich guten Appetit.  Es gab reichlich Spargel, Schinken, Schnitzel und Dessert (Erdbeeren). Die Teilnehmer waren wieder begeistert.

Otto Michelmann und sein Team hatten alles wieder sehr gut vorbereitet. Die Vorsitzende dankte dem Team für die geleistete Arbeit mit je einer schönen Rose. Zum Abschluss sangen alle das Volkslied "Kein schöner Land in dieser Zeit".  "Wir kommen nächstes Jahr gern wieder", verabschiedeten sich die Anwesenden.


Die Frauenfrühstücksgruppe des SoVD, die Gymnastikgruppe und die Seniorenbegegnung St. Gabriel

Die Seniorenbegegnung St. Gabriel hatte die Gymnastik- und Frauenfrühstücksgruppe zum gemeinsamen Nachmittag eingeladen

Die Frauenfrühstücksgruppe des SoVD, die Gymnastikgruppe und die Seniorenbegegnung St. Gabriel hatten zum gemeinsamen Nachmittag eingeladen.

Referentin war Charlotte  Günther. Das Thema: "Gebhardshagen in alten Ansichten". Nach Kaffee und Kuchen waren die Teilnehmer sehr gespannt auf den Vortrag von Gebhardshagen. Spannend waren auch die alten Bilder über die Burg.  Die Teilnehmer waren zum Dialog eingeladen. Gezeigt wurden Bilder von Gebhardshagen in der Nachkriegszeit und später. Frau Günther zeigt auch Dias. Einige Frauen fanden sich in den alten vergilbten Bilder wieder und sie wußten viel über die Personen auf den Bildern und auch über die alte Zeit. Nachmittag gefiel allen sehr gut und es wurde besprochen, einige Termine, wie Feiern und Grillnachmittage usw. gemeinsam zu machen. 


Was tun, wenn Opa plötzlich einen Herzinfarkt bekommt?

Von Thomas Saalfeld

Kinder und Jugendliche können zu Lebensrettern werden, wenn Vater, Mutter oder die Großeltern plötzlich einen Herzinfarkt oder Gehirnschlag erleiden. Voraussetzung dafür ist, dass der Nachwuchs weiß, wie er reagieren muss. Dies erlernen Kinder ab fünf Jahren bei einem Ersthelfer-Kursus am 19. Oktober von 11.30 bis 15.20 Uhr in den Räumen der Oberschule Söhlde (Landkreis Hildesheim). Sie befindet sich an der Straße Hinterm Knick 10 in 31185 Söhlde.

Die Kinder und Jugendlichen (bis 18 Jahre) sollten zu diesem Kursus von einem Erwachsenen begleitet werden. Die Kursgebühr beträgt bei einer SoVD-Mitgliedschaft 20 Euro pro Paar, ohne 30 Euro. Die Teilnehmer erfahren, was im Notfall Mitarbeitern der Rettungsstation mitzuteilen ist und wie sie mit stabiler Seitenlage und ersten Maßnahmen die Rettung einleiten können.

Verbindliche Anmeldungen nimmt das Beratungsbüro des  SoVD-Kreisverbands Salzgitter entgegen unter: info(at)sovd-salzgitter.de oder Telefon: 05341/88 460 sowie Fax: 88 46 19 und im Büro In den Blumentriften 62. Sollten mehr als zehn Anmeldungen eingehen, wird ein weiterer Kursus in Zusammenarbeit mit der Johanniter Unfallhilfe stattfinden.